Die Gebinde
DosenbierBesonders in städtischen Bereich ist das Dosenbier beliebt. Es ist leichter zum transportieren, da die Dosen aus Aluminium bestehen und somit ein geringeres Gewicht haben als Flaschen und Kisten. Außerdem ist Dosenbier (noch?) nicht an ein Pfandsystem gebunden und somit fallen (kurzfristig) gebundene Kosten weg. Neben den generell niedrigeren Kosten sind Dosen bruchsicher und schützen besser vor Licht und Luft (welches dem Bier schadet).
Ein Nachteil der Dosengebinde sind (ins besonders bei nicht fachgerechtem Recycling) die Belastung der Umwelt und die Überrumpelung von Großbrauereien gegenüber regionalen Bierherstellung da sie mit billigen Dosenbier den Markt überfluten und somit die kleinen Brauereien übervorteilen. Ins besonders bei Dosenbiertrinkern herrscht eine sehr große Preissensibilität.
Flaschenbier
Das klassische Gebinde ist die Bierflasche. Obwohl einige Gründe gegen die Flasche sprechen (siehe Dosenbier), ist sie noch immer das beliebteste Gebinde. Da generell die Bierpreise gestiegen sind (bedingt durch höhere Energiekosten, Rohstoffpreise) (vgl. http://oesterreich.orf.at/stories/152543/ 08.05.2007) ist der Unterschied zwischen Dosen- und Flaschenbier nicht mehr so groß, sodass mit einer Zunahme des Flaschenbieranteils gerechnet werden kann.
Fassbier
An die Gastronomie werden Biere in größeren Gebinden ausgeliefert. Aber auch für den privaten Gebrauch gibt es Partyfässer. Bierfässer sind die Königsklasse der Gebinde, da das Bier professionell gezapft werden kann und viele Brauereien etliche ihrer Biere ausschließlich als Fassbier anbieten. Heutzutage sind Bierfässer ebenfalls aus Aluminium mit einigen wenigen Ausnahmen z.B. Augustiner „Holz´l”.